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ICH BIN ICH UND FERTIG ;-)

Warum wollen wir immer anders sein, als wir sind? Wo es doch so verdammt anstrengend ist und auf Dauer, so frustrierend?

Stellen Sie sich vor, Sie sind Schauspielerin und bekommen ein Angebot.
Dieses Angebot macht zur Bedingung, das Sie Ihr Leben lang die Rolle der fleißigen Geschäftsfrau spielen, die Rolle der attraktiven Ehefrau oder die Rolle der unersetzbaren Mitarbeiterin in Verbindung mit lebenslanger, verlässlicher Freundin mit einem offenen Ohr für die Probleme anderer.

Was würden Sie dann sagen? 

Würden Sie sich freiwillig darauf einlassen wollen, IHR LEBEN LANG DIESE ROLLEN ZU SPIELEN?  

Sie würden sicherlich sagen, dass kann ich doch nicht mein Leben lang spielen. 

Erstens wird es auf Dauer viel anstrengend und ...

zweitens: ja, zweitens: kann ich mich und meine Bedürfnisse, dann ja gar nicht mehr selbst leben!

Wo bleibe ich dann? Ich kann doch nicht mein Leben lang, nur irgendwelche einstudierten Rollen spielen! Was eine Ehefrau für Pflichten zu erfüllen hat, welchen Erwartungen eine Mitarbeiterin entsprechen muss und was MAN SONST NOCH SO MACHT. 

STIMMT ;-).  

Doch warum neigen wir dazu, es trotzdem zu tun? Obwohl wir dafür noch nicht einmal bezahlt werden. Na ja - bezahlt werden wir schon, zumindest geringfügig und kurzfristig.
Da bekommen wir mal ein Lob oder die Anerkennung von unserem Umfeld. Aber im Verhältnis gesehen, zu dem was wir täglich dafür leisten - in unseren Rollen - kann man da noch nicht einmal von einer gut bezahlten Rolle sprechen.
 

Okay, wir dürfen dabei berücksichtigen, dass wir leider keine Alternativen angeboten bekommen haben. Unsere Eltern, unser Umfeld, lebten uns die verschiedensten Rollen ja auch schon vor. Da hat uns niemand ermutigt, uns selbst zum Ausdruck zu bringen. Da es (die)norm-al ist! 

Wir können zwar zwischen den verschiedenen Rollen wählen, z.B. Ehefrau, Geschäftsfrau oder beides oder noch viele andere. 
In manche Rollen werden wir auch einfach hineingepresst - z.B. in die Rolle der alleinerziehenden Mutter.

Gott sei Dank, dürfen wir uns unseren Partner hierzulande selbst aussuchen. Also ist die Rolle der Ehefrau schon freiwillig ;-). Auch wenn manche Frauen es dann doch bereuen (es jedoch aber nicht umsonst war), diese Wahl getroffen zu haben, denn wir lernen viel daraus :-).
Auch wenn im Drehbuch über die ideale Ehe, etwas anderes geschrieben stand.
 

Am Anfang füllen uns die Rollen auch noch aus.
Da wir ja mehrere Rollen gleichzeitig spielen, ist auch eine gewisse Abwechslung garantiert. Doch die Anerkennung, die wir dafür bekommen, fällt doch meistens recht mager aus. Davon kann man als FRAU wirklich nicht existieren, geschweige denn glücklich darüber sein.
Also sind wir bestrebt unsere Rollen zu verbessern. Da wir auf unbewusster Ebene glauben, dass es an uns liegt - dass wir nicht gut genug sind. Das erkennen wir an unserem inneren Kritiker. Der plappert unaufhörlich in unser Gewissen, was wir noch verbessern könnten, wie wir verschiedene Dinge noch intensivieren könnten u.s.w.

Dabei vergleichen wir immer WAS IST, MIT DEM, WAS WIR SEIN WOLLEN. Das dramatische an der ganzen Sache ist, dass uns dieser innere Konflikt sehr viel Lebenskraft kostet. Weil wir auch nicht dazu geboren wurden, etwas anderes darzustellen, als wir von natur aus sind. Macht eigentlich auch keinen Sinn!

Wenn wir jünger sind, haben wir noch viel Ausdauer. Da stecken wir diesen inneren Konflikt mit uns selbst noch locker weg. Es merkt wirklich keiner! Wir selbst auch nicht ;-( - so gut haben uns nun langsam schon die Rollen im Griff.
Doch mit den Jahren wächst die Enttäuschung über unsere schwindende Ausdauer und lässt uns noch strenger mit uns selbst werden. 
Das frustriert uns und die Freude an unseren Rollen schwindet. Wir sind zwar - nach außen hin - eine attraktive, erfolgreiche Frau. Doch können wir es wirklich noch genießen? Empfinden Sie noch Freude in Ihrem Alltag?

Unsere Rollen haben sich so verselbstständigt, dass es schon alltäglich geworden ist, die eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen oder gar zu ignorieren.
Wie kommen wir nun aus unseren Rollen wieder raus  bzw. können unseren Alltag so gestalten, dass wir selbst die Hauptrolle in unserem Leben spielen (ohne dabei egoistisch zu sein)?

Indem wir uns unsere vielen Rollen bewusst werdenSie schauen, welche Rollen Sie weiterhin spielen wollen. Und achten Sie darauf, dass Sie sich genügend FREIRÄUME schaffen, wo Sie einfach nur Sie selbst sein können, damit Sie wieder in Ihre Kraft kommen.
Die Steigerungsstufe ist dann, diesen gestärkten Persönlichkeitsanteil in Ihre Rollen einfließen zu lassen. Das bringt wieder Bewegung in Ihr Leben, sage ich Ihnen ;-).

Da wächst wieder die Freude in Ihrem Tun und kreative Gedanken lassen Ihre ganz persönliche Art zum Ausdruck bringen. Dann werden Sie spüren, dass Sie keine Rollen mehr spielen müssen, die mit Erwartungen verknüpft sind. Im Gegenteil: Sie wirken dann anziehend und attraktiv, da Sie authentisch sind. Das hat eine größere Wirkung, als das neuste Outfit, welches Sie gerade tragen.
Sie wirken einfach interessant auf Ihr Umfeld. 
Denn Sie bringen sich zum Ausdruck, so wie Sie sind und haben dann Freude Ihren Partner, Ihren Kolleginnen/ Kollegen oder Mitarbeitern, so zu begegnen, wie Sie eben sind.

Das ist eine Bereicherung für alle Beteiligten. Denn das nenne ich wahre, zwischenmenschliche Beziehungen eingehen.  

Dazu wünsche ich Ihnen viel Mut bei der Umsetzung, der immer belohnt wird ;-), damit Sie sich in allen Lebenslagen selbst treu bleiben und sagen können "ICH BIN ICH UND FERTIG!"

Ihre Viola Wemlinger


NEUIGKEITEN:

Vortrag im Mawell Resort Langenburg am 14. Mai um 19:30 Uhr:

Warum unterschätzen viele Frauen Ihre Potentiale und Fähigkeiten? Wie Sie sich selbst im Wege stehen und wie Sie es verändern können! 

Ich freue mich auf Sie!


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